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JAHR: 2016
KUNDE: OOO «Creative Force»
Pavillon-Szene an den Patriarchen Teichen
Moskau, Malaja Bronnaya, Patriarche Teiche
Der Pavillon an den Patriarchen-Teichen wurde nach Auftrag des Museums von Michail Bulgakow im Mai 2016 entworfen. Es wurde als eine temporäre Bühne für Veranstaltungen des «Bulgakows Festivals» zum 125-jährigen Jubiläum des Schriftstellers geplant
Расположение ключевых объектов
«Dieser Pavillon ist ein räumliches Experiment, ein Kunstobjekt. Wenn Sie ernsthaft den Bau solchen Objekts an den Patriarchen-Teichen betrachten, kommen Sie dazu, dass es das fast die schwierigste architektonische Aufgabe ist! Man muss den umliegenden Kontext dabei berücksichtigen. Daher ist das Ziel, das wir für uns formuliert haben, ist den Bau möglichst vorzeitig zu machen: vielleicht war sie dort immer, oder, kann sein, im Gegenteil -Sie wurde aus der Zukunft gebracht.

Als Ergebnis, lebt sie schon ihr eigenes Leben: Materialien (Korten, Holz) kommunizieren mit der Umwelt, die Arbeit der Zeit setzt fort und hat zu uns schon keine direkte Beziehung, wir wurden nur Publikum. Das gehört auch zu der Funktionalität: es ist schön zu beobachten, dass das Gebäude freundlich zu den unterschiedlichen Formaten ist: es ist die Bühne, und der Kiosk oder der Leseraum mit Bücherregal».

Nikolaj Pereslegin
«Bei der Eröffnung des Bulgakows Festivals hörte ich ein Gespräch, in dem die Menschen versuchten sich zu erinnern, ob hier diese Szene Stand oder nicht. Es war das größte Kompliment, der Beweis dafür, wie fein es dort gemischt ist. Und für mich ist es nicht nur eine Szene oder ein Bibliotheks-Pavillon, sondern auch eine Moglichkeit, sich vom Regen zu verstecken. Einen solchen Ort auf den Patriarchen gab es früher nicht.

Der Entwurf hat so eine lange Form, weil es notwendig war, die Szene zwischen den Bäumen einzutragen. Wir beschlossen, nicht Standard-Schema zu folgen: Balken, Stange, Platten, und machten Überlappung — Rippen-Platte, und stellten sie auf Cross-shaped-Säulen. Nicht einfach rund oder eckig, sondern besonders zusammengestellt aus den Winkeln, wie bei Mis Van der Roe. Die Szene hat dank Details der Konstruktion ihren Sound, eine Delikatesse, die Einzigartigkeit»

Sergej Pereslegin
«Wir entwarfen den Pavillon ist sehr schnell, in weniger als zwei Wochen, und er war sehr schnell aufgebaut. Die Konstruktion der Szene ist absolut sichtbar— einfach, brutal. Daher die Auswahl eines externen Materials — Stahl aus Korten»

Georgij Trofimov