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JAHR: 2013–2017
KUNDE: GAUK Moskauer "Zentralpark" Gorkij»
Fläche: 3.800 Qm
Kinotheater «Riese» im Gorkij - Park
Moskau, Krymskij Wal, Geb. 9, 45
Das Projekt der Rekonstruktion des multifunktionalen Kinos im Verwaltungsgebäude von Gorkij-Park stellt die Verbindung zwischen dem Park und dem Fluss wieder, dabei lässt sie den Durchgang frei. Die Wände des Gebäudes, die in sich Geschichte bewahren, bekommen die Rolle vom Museumsexponat. Raum sieht wie eine Reihe von unabhängigen von der ursprünglichen Mauern Würfeln aus. Sie hängen in der Luft, sich auf Säulen stütztend, die mit einer Rampe verbunden sind. Wenn man auf der Rampe vorbeigeht, wird es möglich, Ziegel von Alexei Schtschussew und Rodrigo Daoksta anfassen, die Reste der Wandmalerei von Alexander Deineka zu betrachten.
Konzept
Betrieb

Die Geschichte dieses Gebäudes ist eng mit dem Moskau-Fluss verbunden. Am Ende des XIX. Jahrhunderts wurde die Werkhalle von den Brüdern Bromley errichtet. Als Haupttransportstrasse, hat der Fluss eine wichtige Rolle in der Produktion gespielt.

Auf alten Fotos ist ein Torbogen, durch den die Schiffe in die Fabrik gekommen sind, sichtbar. Diese Silhouette kann man auch heute sehen - das sind Reste Giebel und Torbogen des Portals (modernes Foto). Wann genau die Werft auf der Krim-Welle zu existieren aufgehört hat, ist nicht bekannt, aber in 1923 ist das Gebäude in die Messehalle umgebaut worden.
Halle

Für die Allrussische Landwirtschaftsausstellung 1923 hat Architekt Alexej Schtschussew die ehemalige Industriehalle von Bromleys in Handwerkliche Halle umgebaut. Bei der Neugestaltung wurde das steinerne Becken der Halle in das Parterre verwandelt, an den Säulen wurden breite Galerien eingerichtet, die Fassade wurde mit Majolika geschmückt. Die Halle von Schtschussew ähnelte sehr äußerlich dem Kasaner Bahnhof, der auch von Schtschussew im neorussischen Stil gebaut worden ist.
Kino


Das Sound-Kino wird eröffnet - Pavillon der landwirtschaftlichen Ausstellung rekonstruiert der Brasilianische Architekt Rodrigo da Costa. Nach Erinnerungen des ersten Parkdirektors Betty Glan: «das Foyer des zweiten Stockwerks wurde in einen Tanzsaal mit zwei Zonen für Bühnengruppen umgewandelt, dort wurden zwei grosse gläserne Kubus eingestellt und drin - die schönen Blumen und Grün. Rinnsal von Wasser liefen nach den Wänden dieser eigenartigen Orangerie, die mit bläulichem Licht ausgeleuchtet wurden, so wurde das Grün gegossen. Im Jahr 1942 im zentralen Teil des Gebäudes schlug eine Bombe, seit 70 Jahren sind an dieser Stelle die Ruinen.
Vorhandene Situation
Ruine. 2017
Вид с террасы. 2017 год
Решение
Объединение парка с рекой
Пространственная компоновка
Entwurf
Schema
Schnitt längs Blockschaltbild
Schnitt
Grundriss
Schnitt 1–1
Schnitt 2–2
Schnitt 3–3
Fassade seitens Parks
Fassade seitens der Uferstraße
«Сочетание такой культурной функции, связанной с кино, и плюс там можно будет просто проводить время, любуясь на реку, находясь при этом в парке. Там будут площади для коворкингов, для кафе и для brain storm office — то есть какие-то места, куда можно просто прийти и провести деловые переговоры. Потом будет библиотека, несколько кафе, это будет очень интересный формат, которого в Москве сейчас просто нет. Это будет такая новая, важная точка на карте Москвы. К тому же, это будет прибыльно с экономической точки зрения, мы все для этого предусмотрели».

Nikolaj Pereslegin
"Die Grundidee ist Gebäude komplett zu behalten. Wir werden weder Wände, noch vorhandene Balken nicht berühren, als ob wir an dem historischen Gebäude arbeiten, obwohl es nicht ist ein Objekt des kulturellen Erben ist"

Sergej Pereslegin
"Heute, um zum Fluss zu kommen, müssen Sie entweder durch den schmalen Gang gehen, oder Gebäude umgehen. Deshalb haben wir beschlossen, die zugemauerten Öffnungen zum Wasser aufzumachen, so wird Moskau sichtbar. Irgendwann legten hier Ziegel. An der Stelle, wo die Bombe fiel, wuchsen die Bäume: wir haben beschlossen, sie nicht abzuholzen, sondern im Gegenteil, Garten in der Mitte des Raumes anzulegen. Die Grundidee war, das Gebäude komplett zu bewahren, und das Neue von oben einzufügen. Wir berühren weder Wände, nicht vorhandene Balken, als ob wir diese Ruine konservieren. Zwischen den Etagen verläuft eine Rampe wie eine Spirale, und, durch die Rampe gehend, können Sie jedes Stück Wand näher sehen. Im Obergeschoss ist Glas-Dach, durch das Tageslicht kommt"

Georgij Trofimov